CBD – wahrer Allrounder oder viel Dampf um nichts?

Wer sich heute mit dem Thema alternative Medizin beschäftigt, kommt an CBD-Präparaten nicht mehr vorbei. Überall winkt Reklame und jeder kann seinen Teil zur Debatte beisteuern, doch wie findet man tatsächlich verlässliche Informationen zu Wirkweise und Anwendung von dem wertvollen Cannabinoid?

Viel bekannter als der Wirkstoff CBD ist das berauschende THC. Während THC unter das Betäubungsmittelgesetz fällt und daher nicht frei verkäuflich ist, ist CBD offiziell ein aus der Cannabispflanze gewonnenes Nahrungsergänzungsmittel, das die seelische und psychische Gesundheit langfristig verbessern soll. Das Wundermittel CBD überzeugt durch einige überraschende Wirkweisen.

Wirkweisen und Anwendungsgebiete von CBD

Das Cannabinoid CBD ist eines der zahlreichen Wirkstoffe der Hanfpflanze. Seine Einnahme soll die Gesundheit stärken und bestehende Beschwerden lindern.

Diesen Effekt erzielt der natürliche Wirkstoff durch seine schmerzlindernde, entzündungshemmende und entspannende Wirkung. So reduziert es nach regelmäßiger Einnahme bereits nach zwei bis drei Wochen Schmerzsymptomatik und greift die zugrundeliegenden Probleme an deren Wurzel.

Natürliches Schmerzmittel

Vor allem bei chronischen Schmerzen oder nach Operationen und Unfällen kann man mit einem CBD Öl gute Erfolge erzielen. Dabei spürt der Wirkstoff CBD Entzündungsherde im Körper, etwa an Gelenken oder im Muskelapparat, auf und beruhigt das Gewebe, was zu einer nachhaltigen Heilung der Entzündung beiträgt.

Gleichzeitig hilft die entspannende Wirkung eines guten Hanföles mit CBD dabei, die Ausschüttung von schmerzbedingten Stresshormonen zu hemmen, während es gleichzeitig zur Bildung von Glückshormonen anregt. Dies führt dazu, dass der gesamte Organismus sich lockert und besser mit dem Schmerz umgehen kann.

Beides in Kombination führt also langfristig dazu, dass Schmerzpatienten durch ihre Beschwerden einerseits weniger eingeschränkt sind und andererseits aktiv an der Linderung der Ursache arbeiten können.

Bei diesen Beschwerden hilft die CBD Therapie

Wie schon erwähnt, sind Muskel- oder Gelenkentzündungen ein beliebtes Anwendungsgebiet für CBD Liquids oder CBD Kapseln. Doch auch Migräne-Patienten schwärmen von der starken Wirkung durch eine regelmäßige Einnahme. Anfälle seien seltener und weniger ausgeprägt, was die Einschränkungen im Alltag auf ein überraschendes Minimum bringt. Auch bei Spannungskopfschmerzen wirkt das Nahrungsergänzungsmittel CBD auf ähnliche Weise, denn es lockert die Verspannungen, die zu Schmerzen führen und hebt die Stimmung. Sogar bei Erkältungen kann CBD helfen.

Auch im Rahmen von Begleittherapien bei Krebspatienten setzt sich CBD immer mehr durch. Dabei hat es in der Vergangenheit bereits die schulmedizinische Behandlung unterstützt und zahlreiche Patienten vor der Einnahme von zusätzlichen Schmerzmitteln bewahrt. Da CBD Öl mit 5 %, 10 % oder gar 20 % keine Nebenwirkungen und selten Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten hat, ist es auch während laufender schulmedizinischer Therapien gut verträglich und meist unbedenklich. In diesen Fällen sollten Einnahme und genaue Dosierung jedoch mit einem Arzt oder einem spezialisierten Heilpraktiker abgesprochen werden.

Lockernde Wirkung für die Seele

Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch kann das Wundermittel aus der Natur positiv wirken. Die CBD Öl-Erfahrung zeigt, dass die entspannende Wirkung auch dem Geist helfen kann, abzuschalten. Leichte bis mittelschwere Depressionen sowie Schlafstörungen, Prüfungsangst oder Burnout Symptome können so gelindert werden. Studien untersuchen sogar die Auswirkung von CBD Kristallen und anderen Wirkstoff-Präparaten auf Patienten mit AD(H)S- oder Epilepsie-Diagnosen. Man geht davon aus, dass die möglichen Anwendungsgebiete noch größer sind als bisher vermutet.

Einnahme und Dosierung von CBD Produkten

Um eine gute Wirkung zu erzielen, empfiehlt sich die Einnahme eines CBD Hanföles über einen längeren Zeitraum. Anfangs sollte man sich langsam an die geeignete Menge herantasten und das legale Nahrungsergänzungsmittel täglich einnehmen. Gute Alternativen zum Öl sind CBD Tees, CBD Kapseln oder CBD Kristalle – ein konzentriertes naturreines Pulver.

Während einige Patienten von einem sehr schnellen Wirkeintritt berichten, bestätigen Wissenschaftler in den meisten Fällen eine erste spürbare Wirkung nach rund zwei bis drei Wochen.

CBD, das Wundermittel

Selbstverständlich kann CBD nicht jede Krankheit heilen. Vielmehr sollte man es als Naturprodukt verstehen, das den Körper dabei unterstützt, sich selbst zu heilen. Im besten Falle legen sich Beschwerden, im schlechtesten Fall haben Patienten aufgrund des Fehlens von Wechselwirkungen nichts zu befürchten.

Aus diesen Gründen ist CBD ein Mittel der Wahl, wenn es darum geht, den eigenen Körper zu stärken und gleichzeitig auf pharmazeutische Chemiekeulen zu verzichten.