Die besten Alternativen für Zucker – ein Überblick

Wer liebt den weißen Industriezucker nicht? In Gebäck, in Schokolade und in jeglichen anderen Produkten ist das weiße Gift zu finden. Auch, wenn sich alle Personen darüber bewusst sind, essen immer noch viele Menschen Industriezucker. Heutzutage gibt es aber tolle Alternativen – mit der richtigen Anwendung merken Naschkatzen gar keinen Unterschied. Wer noch auf der Suche nach Tipps ist, der erhält in diesem Artikel alle wichtigen Inspirationen.

Alternative 1: Dattelsüße

Die exotischen Früchte, die meist aus dem arabischen Raum stammen, sind eine ideale Möglichkeit, seine Lieblingsmuffins oder Torten zu süßen. Vor allem in Muffins, Bananenbrot oder anderen Leckereien kann die Süße eingesetzt werden.

Die Süße der Trockenfrüchte kann in verschiedenen Varianten verwendet werden:

  1. Die Datteln können einfach in kleine Stückchen geschnitten und zum Teig hinzugefügt werden.
  2. Die Trockenfrüchte können mit Wasser gemixt und die breiige Konsistenz als Süßungsmittel verwendet werden.
  3. Dattelzucker kaufen: Daneben gibt es auch den Dattelzucker zu kaufen. Dieser kann genauso wie herkömmlicher Zucker verwendet werden. Um die richtige Menge davon zu finden, sollte man den Teig unbedingt probieren. So kann eventuell nachgesüßt werden.
  4. Dattelsirup: Eine andere Alternative ist der Sirup, der aus dieser edlen Frucht gewonnen wird. Diese kann in Getränke eingerührt oder einfach zum Backen verwendet werden.

Dattelsüße ist im Prinzip eine relativ gesunde Variante, seine Lieblingsdinge zu süßen. Dadurch, dass der Zucker aus der ganzen Frucht stammt, hat er auch keine langen Verarbeitungsschritte hinter sich. Wer nur mit Dattelstückchen süßt, der hat sogar den Vorteil der gesamten Frucht. Datteln enthalten durchaus auch einige wertvolle Stoffe, wie beispielsweise Magnesium usw.

Der einzige Minuspunkt bei der Dattelsüße ist, dass diese auch schädlich für die Zähne ist. So sollte sparsam damit umgegangen werden.

Alternative 2: Xylit

Diesen Zucker gibt es in der Light-Variante und in der normalen Variante. Xylit kann genauso wie normaler Zucker verwendet werden. Der Unterschied liegt in der Kalorienzahl und den positiven Auswirkungen auf die Zähne. Auch, wenn das im ersten Moment als widersprüchlich erscheint – Xucker ist gut für die Zähne. So kann Xylit auch in eine selbst gemachte Zahnpasta gemischt werden. Die Bakterien im Mund können den Xylit nicht verstoffwechseln, aus diesem Grund sterben die Kariesbakterien ab. Wichtig bei der Verwendung dieser Zuckeralternative ist, dass eine zu große Menge abführend wirken kann. Auch für Hunde ist diese Süße giftig. Deshalb sollte das Gebäck, das mit Xylit gesüßt wurde, nicht an die Vierbeiner verabreicht werden.

Alternative 3: Stevia

Diese Zuckeralternative ist bis zu 300 mal stärker als herkömmlicher Zucker. Das heißt, er kann in bereits kleinen Mengen sehr stark süßen. Im Supermarkt gibt es sie in flüssiger Form zu kaufen. Hier reichen meist sehr wenige Tropfen aus. Viele Anwender berichten aber von Schwierigkeiten mit der richtigen Dosierung. Einige andere erklären, dass der Eigengeschmack häufig unangenehm ist. Wer mit Low Carb abnehmen möchte, der kann seine Speisen auch mit Stevia süßen.

Alternative 4: Reissirup

Leiden Naschkatzen unter einer Fruktoseintoleranz, können sie zu Reissirup greifen. Diesen gibt es mittlerweile nicht mehr nur in Reformhäusern, sondern immer öfter auch im Supermarkt. Er kann genauso wie Dattelsirup in süße Speisen beigemischt werden. Der Sirup kommt aus dem asiatischen Raum, in dem er sehr häufig Anwendung findet. Im Gegensatz zum weißen Zucker enthält er viele Mineralien, wie beispielsweise Magnesium, Kalium und Eisen. Der Reissirup ist eine tolle Alternative, wenn man sich gesunder ernähren möchte.

Alternative 5: Kokosblütenzucker

Einer der wohl beliebtesten Zuckerarten ist der Kokosblütenzucker. Dieser ist nur deutlich gesünder als die Variante in Weiß, sondern schmeckt auch nach Karamell. Dieser Geschmack passt in viele süße Teilchen und eignet sich deshalb hervorragend für leckere Torten, Muffins, Bananenbrot oder zum Karamellisieren von Früchten. Durch den niedrigen glykämischen Index wirkt sich der Verzehr nicht so stark auf die Bauchspeicheldrüse aus.

Fazit!

Es gibt viele Alternativen zum normalen weißen Zucker. Im ersten Moment sind sie zwar viel teurer, doch der sparsame Umgang gleicht den Preis wieder aus. Daneben gibt es noch Vollrohrzucker, Agavendicksaft und Ahornsirup. Das kann auch interessant sein: http://www.drk-kiga-paterkamp.de/5-wege-um-deine-gesundheit-zu-verbessern-so-bleibst-du-fit-im-neuen-jahr/.